Wissen wie`s geht!

Wir machen Print besonders!

Neben unseren Bemühungen um perfekte Onlinepräsenzen und große Reichweiten in der Onlinewerbung, sollten die Bemühungen um offline Werbung – wie Flyer, Magazine, Plakate, Broschüren und vieles mehr nicht außer Acht gelassen werden. Denn traditionelle Printmedien sind immer noch beliebt und haben einen nachhaltigen Nutzen für die Werbewirkung beim Kunden.
Damit auch das Werben über herkömmliche Medien wie Flyer, Broschüren etc. einwandfrei funktioniert, möchten wir euch Tipps zur Erstellung der richtigen Druckdatei und vieles Mehr mit auf den Weg geben.

Eure Druckerei in Lübeck

Tipp 1: Die Vorbereitung der richtigen Druckdaten

Durch das gezielte Vorbereiten eurer Druckdateien, könnt Ihr einen einfachen und schnellen Produktionsfluss im Druck unterstützen.

Als erstes geben wir Euch wichtige Tipps zur Erstellung der richtigen Layoutdatei.

Schritt 1: Was möchten wir und wie soll es aussehen?
Zu Beginn sollte natürlich festgelegt werden, um welches Format es sich handeln soll. Denn jedes Werbemittel ob Flyer, Broschüre oder Kundenmagazin besitzt ein individuelles Format. Habt Ihr euch für ein Format entschieden, dann geht es ans logische Denken. Gerade bei ausgetüftelten Flyer-Formaten kann es hierbei durchaus mal etwas komplizierter werden. Wichtig ist es zu entscheiden, welche Größe euer Endprodukt haben soll.
Allgemein wird zwischen dem offenen und dem geschlossenen Endformat unterschieden. Das offene Endformat beschreibt Euer Produkt im komplett aufgeklappten Zustand.

„Ihr habt ein typisches DIN A4-Heft vor euch liegen und klappt dieses auf. Durch das Aufschlagen des Heftes, entsteht aus dem DIN A4-Heft ein DIN A3 Bogen – Der DIN A3 Bogen spiegelt dann, Euer offenes Endformat wieder.“

Das geschlossene Endformat beschreibt die endgültige Größe Eures Produkts. Die Layoutdatei wird immer in diesem Format angelegt.

Schritt 2: Die richtige Layoutdatei
Wenn das Format steht, muss das Ganze noch am Pc im richtigen Format angelegt werden. Diese Datei nennt man dann „Layoutdatei“. Anhand dieser Datei bereitet die Druckvorstufe der Druckerei den endgültigen Druck Eurer Produkte vor. Wichtig hierbei ist es, dass immer das Endformat zuzüglich einer Beschnittzugabe benötigt wird. Genauer gesagt muss über den eigentlich Rand des Produktes hinaus, ein gefüllter Bereich angelegt werden. Dieser Bereich muss mit der jeweiligen Hintergrundfarbe oder der jeweiligen Grafik gefüllt sein. Durch die Beschnittzugabe wird gewährleistet, dass beim Beschnitt während des Druckens keine weißen Ränder an der entsprechenden Schnittkante entstehen. Beim Anlegen der Datei, kann auf Farbmarken etc. verzichtet werden, wenn überhaupt werden nur Schnittmarken benötigt.

Hinweis: Bilder, Texte oder Logos werden generell immer mit einem Mindestabstand von min. 5 mm vom Rand des Endformats platziert. Ebenfalls sollte überprüft werden, ob das Layout und die Datei die gleiche Ausrichtung haben. Andernfalls kann es passieren, dass die Rückseite auf dem Kopfsteht.

„Wenn Ihr nun einen A6 Flyer drucken möchtet, so ist Euer Endformat 105 x 148 mm. Grundsätzlich sollte für ein gutes Druckergebnis umlaufend immer min. 3-5 mm Beschnittzugabe eingeplant werden. Das A6 Format verändert sich darauffolgend auf 111 x 154 mm bei 3 mm Beschnittzugabe. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir jedoch immer nochmal einen Blick in die Datenanforderungen der jeweiligen Druckerei.“

Schritt 3: Farbe ist nicht gleich Farbe
Damit Euer Produkt strahlt und zu etwas Besonderem wird, könnt ihr Euch bei der Vielfalt der Farben bedienen. Bitte hier die Papierklassen bedenken, da nicht jedes Papier dieselbe Farbwiedergabe besitz. Die Farbwerte für Druckprodukte müssen immer im CMYK-Modus angelegt werden, da beim Vierfarbdruck die Farben aus C-Cyan, Magenta, Yellow und Key (Kontrast) für das beste Farbergebnis zusammengesetzt werden. Es sollte trotz Farbangaben im CMYK-Modus, immer mit leichten Farbabweichungen gerechnet werden, da die Farbwiedergabe auf einem PC und das endgültige Druckbild leicht voneinander abweichen können.

„Wenn Ihr schwarz druckt, also schwarze Texte oder Bilder auf Eurem Produkt haben möchtet, erhaltet Ihr mit einem reinen Schwarz 100% K-Kanal bei Texten und Flächen mit CMYK 60/60/60/100 das beste Druckergebnis.“

Schritt 4: Welche Auflösung wird benötigt?
Die Auflösung von einzelnen Bildern bei Druckprodukten wird immer in dpi (dots per inch) angegeben. Die Angabe in dpi wird benötigt, weil die Produktdatei im laufe des Druckprozesses gerastert wird. Für eine feine und ideale Rasterung benötigt die Druckvorstufe eine gewisse Mindestanforderung an die Datei. Die Mindestanforderungen werden je nach Printprodukt unterschieden. Bei Produkten die größtenteils aus der Nähe betrachtet werden wie zum Beispiel Flyer oder Magazine, wird eine Mindestauflösung von 300 dpi benötigt. Poster oder Plakate werden hingegen häufig aus der Ferne betrachtet. Hier sollte eine Auflösung von 240 dpi ausreichen.

„Je höher die Rasterung der Druckdatei, desto feiner und detaillierter ist hinterher das Druckergebnis. Es sollte immer von Beginn an auf die richtige Auflösung geachtet werden. Spätere Anpassungen können zu erheblichen Qualitätsmängeln führen.“

Schritt 5: Damit die Schrift auch die Schrift ist.
Wie wir bereits beschrieben haben, sollten Schriften immer mit einem Abstand von min. 5 mm zum Seitenrand eingebaut werden. Des Weiteren ist es wichtig, dass Ihr die ausgewählte Schrift direkt in Euer Dokument einbettet. Durch das Einbetten in das Dokument könnt Ihr sicherstellen, dass Eure gewünschte Schrift in bester Qualität auch auf Eurem Endprodukt erscheint. Denn nicht jede Schriftart ist auf jedem PC verfügbar, deswegen solltet Ihr nur OpenType Schriften verwenden.

„Anhand von spannenden und ausgefallenen Schriften kann das Interesse der Kunden bereits beim ersten Anblick geweckt werden. Es sollte jedoch immer auf eine gut lesbare Schriftart und eine kontrastreiche Schriftfarbe zum Hintergrund geachtet werden.“

Schritt 6: Das Ziel vor Augen – Jetzt bloß nicht das Speichern vergessen!
Wenn alle Schritte 1 – 5 reibungslos umgesetzt wurden, dann geht es an das richtige Speichern Eurer Datei. Bevor der Druckentwurf abgespeichert werden soll, ist es von Vorteil alles noch einmal genaustens zu kontrollieren. Hierbei sollte auf jeden Fall auf die korrekte Rechtschreibung geachtet werden. Nach der letzten Kontrolle, können nun alle Ebenen des Entwurfs auf eine Hintergrundebene reduziert werden. Abschließend solltet Ihr noch auf eine unmissverständliche Benennung der Datei und das Speichern in einer geschlossenen Datei achten. Geschlossene Dateien können anschließend nicht mehr bearbeitet werden. Hierzu zählen PDF, PG, TIFF, EPS & PS.


„Wir empfehlen Euch, eine Sicherheitskopie von der noch offenen Datei bis Abschluss der Produktion zu verwahren, um bei eingeschlichenen Fehlern die Datei nochmals korrigieren zu können.“